Sei, was du bist

Bald
ist deine Zeit um

Bald
wächst der Himmel
unter dem Gras
fallen deine Träume
ins Nirgendwo

Noch
duftet die Nelke
singt die Drossel

Noch darfst du lieben
Worte verschenken
noch bist du da

Sei was du bist
Gib was du hast

Rose Ausländer

Lieber Mensch,

obiges Gedicht einer von mir sehr geschätzten Dichterin habe ich heute passend zur Zeit von Samhain, Halloween, Allerheiligen und Allerseelen gefunden. Es passt auch zu einer für mich immer essentieller werdenden Haltung zum Leben:

Sei da, wo du gerade bist, spüre das, was du gerade spürst, lebe jetzt und hier.

Niemand weiß, was morgen sein wird, geschweige denn nächste Woche, Monat, Jahr. Daher: Sei, was du bist, gib, was du hast, jetzt und hier.

Immer wieder kann ich mich mit ins Hier und Jetzt hineinsinken lassen und bemerke, wie es mich entspannen lässt, mich tiefer mit meinem Körper verbindet, mich sein lässt und manchmal sogar ein tiefes Glücksgefühl daraus entsteht, einfach so.

Vielleicht magst du dich die nächsten Tage immer mal wieder spüren lassen, wie sich dein Körper anfühlt bei diesen Worten:

Sei, was du bist, gib, was du hast
Wie ist es, wenn das genügt?
Wie fühlt es sich an, wenn du genügst?
So, wie du gerade bist?
Mit dem, wie du gerade fühlst?

Ich wünsche euch einen sanften Übergang in die dunklere Jahreszeit, Entspannung, Freude, Genuss, Sein…

Von Herzen

Patricia

P.S. Noch ein Satz, den ich nur unterschreiben kann:
Entspannen Sie sich, das ist wahrscheinlich das Beste, was Sie für die Rettung der Welt tun können.

Fred Luks

Inspirationsmail vom 31. Oktober 2021

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