
VeröffentlichtinInspiration/7. Februar 2026
Du bist nicht faul, unmotiviert oder stehst still. Nach Jahren im Überlebensmodus bist du erschöpft. Das ist ein Unterschied.
Nakeia Homer
Lieber Mensch,
wieder einmal geht es um den Körper, wenn auch auf eine von mir an dieser Stelle bisher noch wenig beleuchtete Seite. Der letzte Newsletter von Dami Charf, den du hier lesen kannst, hat mich inspiriert, heute über biologische Zusammenhänge zu schreiben.
Ich glaube, dass viele Menschen die Illusion haben, durch Therapie und innerer Arbeit vor Lebensereignissen wie Krankheit, Verlust und anderen leidvollen Erfahrungen geschützt zu sein.
Oder wir glauben, dass wir nur unsere Probleme verstehen und lösen müssen, um irgendwann „fertig“ zu sein und dann endlich entspannt und fröhlich zu leben.
Doch das ist tatsächlich eine Wunschvorstellung.
Bei Tageslicht betrachtet ist das wohl vielen von uns klar, doch insgeheim gibt es, auch in mir, den Wunsch, dass ich verschont bleibe, wenn ich nur genug an mir arbeite, genug Therapie mache, dazu vielleicht noch positiv denke und mein Mindset ändere.
Ja, das wäre schon schön, so eine Belohnung für all die investierte Zeit, die Anstrengung, das Engagement und nicht zu vergessen, das viele Geld.
Doch unser Körper will ebenfalls Zuwendung und die Erfüllung seiner Bedürfnisse, wie ausreichend Schlaf, nährstoffreiche Ernährung, Bewegung in der Natur usw..
Oft braucht es möglicherweise das als Erstes, um überhaupt genug Energie für die Veränderungen auf psychischer Ebene zu haben.
Dass wir trotz unseres Engagements in Therapie und Selbsterfahrung immer noch kein anhaltend leichteres Leben haben, könnte auch daran liegen.
Ich selbst habe schon etliche Erfahrungen mit Veränderungen des Lebensstils, der Ernährung und Nahrungsergänzung gemacht. Einiges habe ich beibehalten, weil es mich unterstützt. Und ich werde weiter forschen, was mir gut tut. Ich bin da sehr begeisterungsfähig.
Daher hier die Erinnerung, dass es genügt, an einer Stelle anzufangen, die dir leicht fällt. Vielleicht ist jetzt am Ende des Winters eine gute Zeit, nachzuspüren, dich in verschiedene Themen einzuhören/-lesen (unten findest du ein paar Links dazu) und deinem Körper Aufmerksamkeit zu schenken.
Ich wünsche dir viel Freude mit den immer heller werdenden Tagen,
Von Herzen
Patricia

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